Racinetkurs vom 27.09 bis 30.09.2007 (aktualisiert)

Alle subjektiven Kursberichte erscheinen an dieser Stelle

Moderator: Josatianma

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DynaMitreiterin
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Beitrag von DynaMitreiterin »

Also DAS nenne ich mal einen niveaulosen Beitrag.

Sorry, Silence, aber wenn hier jemand die Diskussion entgleisen lässt, dann bist das momentan Du.

Und noch was zu diesem Forum:

Wenn Maßnahmen, die unter Tierquälerei fallen, hier kritisiert werden, ist das eine gute Sache. Wenn jemand diese Machenschaften verteidigt, weil jemand, der sich auf anderem Gebiet positiv hervorgetan hat, diese Maßnahmen vornimmt, dann ist das unkritisch und einem Erwachsenen nicht angemessen.

Das Schöne an diesem - öffenlichen - Forum ist, dass hier kein Personenkult zelebriert wird, sondern kritisch diskutiert wird. Und Verletzungen unseres schönen Rechtssystems konnte ich nicht erblicken. Zudem bin ich mir sicher, dass unsere hervorragenden Moderatorinnen das sofort ahnden würden.
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Etienne
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Beitrag von Etienne »

Danke Hannah!

Sus
silence
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Beitrag von silence »

Ja danke Hannah!Danke Etienne!
Das ursprüngliches Thema zieht immer mehr neue "Interessanten".
Wie bereichend!
"Die Pferde versuchen immer uns zu verstehen, das aber muss ihnen erlaubt werden; nur Gehorsam zu fordern, macht sie dumm." Jean-Claude Racinet
Schnattje
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Beitrag von Schnattje »

Tschuldigung , aber wenn ich jetzt mal ganz ehrlich bin kann ich deinen beiträgen einfach nicht mehr folgen , silence
einen Beitrag welcher tatsächlich gelesen wird.
Ich hab deine Beiträge mehrmals gelsen , Wort für Wort
Ein konstruktiver Beitrag ist :
1) einen Beitrag mit einen konstruktiver Inhalt.
der erschließt sich mir leider nicht .
Legolas
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Beitrag von Legolas »

Grüssli zusammen,

just für dieses Thema habe ich mich heute angemeldet, da ich diese 4 Tage in Sprockhövel als Zuschauer miterleben durfte.
Als frankophil vorgebildeter Mensch maße ich mir an, ein Urteil erlauben zu können.

Zwiischen Theorie( tolles Buch) und Praxis liegen Welten. Wenn nur dieser Weg zum "feinen Reiten" führen kann ,wäre für mich der Preiß zu hoch.
Einige der Pferde hielten diesem Druck , diese erzwungene Aufrichtung nicht stand. Versammlung ist ein Prozeß, nichts was man mit einer Technik erreicht wird. Um diese Aufrichtung ertragen zu können, brauch ein Pferd eine jahrelange Gymnastiszierung, keine Handgriffe.

Für den Freizeitreiter absolut unbrauchbar. Nur ein Profi kann die AUswirkungen dieser reiterlichen Gradwanderung emressen. Dieses Wissen sollte nicht so leichtfertig verbreitet werden.

Grüssi
Legolas
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chica
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Beitrag von chica »

Nur so viel an alle Beteiligten - dieser Thread steht unter äußerst scharfer Beobachtung. Entgleisungen werden kommentarlos gelöscht bzw. führen zur Schließung dieses Threads.

Und wer diese Diskussion als niveaulos empfindet, wird nicht dazu gezwungen, hier mitzulesen oder gar mitzuschreiben!
LG Ines
................................................
"Die Kritik an anderen hat noch keinem die eigene Leistung erspart."
(Noël Pierce Coward)
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Legolas
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Beitrag von Legolas »

Meine subjektive Wahrnehmung der vier Tage.

Überforderung der meisten Pferde, da der Ausbildungsstand nicht zum geforderten paßte.
Erinnerung an den Versuch eines Pas de Comte eines Arabers, der laut Angabe der Übersetzerin bereits halbe Tritte zeigte.
Nach quälend langer Zeit gab die Reiterin auf, eine Diagonalisierung des Schrittes war nicht mal im Ansatz erkennbar, die Hilfengebung kam weder beim Publikum noch bei der Reiterin an.
Schade, gerade diese Lektion hätte ich gerne live erlebt.
Auch Herr Racinet konnt dem Araber weder das Pas de Comte noch die halben Trtte entlocken.
Was an sich auch nicht tragisch ist, unter Berücksichtigung der Umstände während des Kurses. Tragisch fand ich jedoch, daß hier an dieser Lektion weiterhin herumlaboriert wurde. Es schien, als würde Racinet sich sehr gefordert fühlen, etwas " zu zeigen".
Herr Racinet bemerkte, dieses Pferd würde schlafen und um hohe Schule zu reiten, müsse man reiten lernen.
Pferd und Reiter verließen sichtbar erschöpft die Anlage.
Einem anderen Araber fehlte es offensichtlich am vorwärts, der Impulsion, er war nicht wach am Schenkel., hatte Probleme die Hinterhand einzusetzen als auch die Hanken zu biegen.
Eine Entwicklung in den 4 Tagen war auch hier nicht zu erkennen.
Besonders bei den arabisierten Pferden erschien es mir deutlich, daß die Manipulationen am Maul zu "viel" Unruhe in das Pferd brachten. Weniger wäre meines Erachtens hier mehr gewesen.
Enttäuschend fand ich auch die Arbeit mit einem stark senkrückigen Pferde, welches meines Erachtens nicht zu diesem Zeitpunkt unter dem Sattel gehörte. Auch dieses Pferd machte auf mich einen überforderten Eindruck.

Ich möchte deutlich machen, daß ich Herrn Racinet nichts absprechen möchte, aber ich glaube, er hätte bei den meisten Pferd/Reiterpaaren auf diesem Kurs mehr auf die Grundlagen der Legerete eingehen müssen.
Intensive Erläuterungen der Kieferreflexion. Sein WIE erschloß sich mir und vielen der Zuschauer nicht. Zu vieles blieb unerläutert im Raum stehen, verleitete sogar den Einen oder Anderen zu Hause zu experimentieren.

Legolas
Legolas
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Beitrag von Legolas »

Ich hoffe, hiermit nicht gegen die Forumsetikette verstoßen zu haben.

Liebe Grüße
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ottilie
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Beitrag von ottilie »

Nein, hast Du nicht.
Wir freuen uns immer über persönliche Berichte und Eindrücke, und ich kann Dir bestätigen, daß ich gerade Deinen Eindruck in Bezug auf die Araber auch von Dritter Seite gehört habe.

Auch wenn dies jetzt einer Person wieder gar nicht passen wird.

Und ich es nochmal öffentlich wiederhole: Ich bin Anhängerin der von Racinet propagierten Reitweise und übe sie auch aus - allerdings anfänglich von kompetenter Seite unterstützt und über die Bodenarbeit erarbeitet - es geht auch für Laien. Aber nicht nach 4 Tagen. Das hatten wir schon mehrfach.

Viele Grüsse
ottilie
Es grüsst ottilie
~~~~~~~~~
Wo die Kraft anfängt, hört das Gefühl auf (Moshe Feldenkrais)
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kiki
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Beitrag von kiki »

Danke für den Bericht Legolas und ich finde es scön, daß du trotz dieser krassen Dikussionspunkte als neuer User hier deine Beitrag dazu bringst. :wink:
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Jen
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Beitrag von Jen »

kiki hat geschrieben:trotz dieser krassen Dikussionspunkte
Hallo miteinander

in der klassischen Reitkunst geht es doch um Respekt dem Gegenüber! Egal ob das nun ein Tier oder ein Mensch ist. Auch wenn man eine andere Meinung oder Einstellung hat, kann man doch anständig miteinander bleiben und seine Sichtweise differenziert darstellen und mit Argumenten begründen. Man ist so doch viel glaubwürdiger! Wenn man wirklich etwas verändern will, dann muss man sehr hartnäckig dran bleiben, auch wenn es manchmal frustrierend ist. Schlägt man aber gehässige oder gar verbitterte Töne an, wäre es vielleicht an der Zeit mal eine Auszeit zu nehmen und wieder mehr zu sich selbst zu finden. Aber man muss auch lernen damit zu leben, dass nicht jedem Menschen Erdbeeren schmecken. Andere mögen Pfirsiche lieber ;)
Liebe Grüesslis, Jen
***
Das Maul des Pferdes ist kein Bremspedal! Martin Plewa
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kiki
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Beitrag von kiki »

Jen hat geschrieben:Aber man muss auch lernen damit zu leben, dass nicht jedem Menschen Erdbeeren schmecken. Andere mögen Pfirsiche lieber
Wahre Worte. :wink:
Darf ich noch hinzufügen daß nicht nur jeder Mensch, sondern auch jedes Pferd was anderes mag oder braucht. :P
silence
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Beitrag von silence »

DynaM.,
das Wort "Tierquälerei" ist gefallen, in Bezugs auf dieser Thread.D.h. auch in Bezugs auf mind 2 Personnen.Eine davon ist mit Famillenname hier ernnnant worden.
Ist aber Tierquälerei nicht straffbar? Auch wenn "nur" wg "Sachschaden"?

Schnattje,
ich trage Lesebrille.Probier mal.Das kann helfen um die Unterschiede zw Erklärungen und Wertungen zu machen.

Legolas,
deine Reaktion als Zuschauer kann ich nachvollziehen.
Ein klizekleine Korrektur von mir für deine frz Kenntnisse: "Pas compté" ist richtig.
Diese Reitlehre ist tatsächlich -wie überhaupt "Reiten" in allgemein- für viele Freizeitreiter unbrauchbar. Aber weit nicht für alle (Leserbrief aus Heidenau/Cavallo 12/07).

Chica,
Ihr macht das hier alle sehr gut und ich muß zugeben,als Admin, ich möchte niemals in eure Haut stecken!
Dieser hier eigentlich wunderbare Kommunikationsmittel wird oft mit was anderes verwechseln nur weil man die Leute gerade nicht vor sich hat.
Ein paar Hintergründe sind mir bekannt und ich kann auch damit sehen das öffentliche Foren werden um "schmutzige Wäsche" zum waschen mißbraut. (dw meine empfohlene Waschanleitungen und weil niemand mehr was "interessantes" schrieb :wink: ).
Mit Menschen zu tun haben ist nicht ohne...weil Mitmenschen vielleicht (u ich gehöre dazu) nicht ohne sind!
L.G.

Ottilie,
no comment.
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In allen Bereiche, genauso wie hier:

"Die Menschliche Psyche ist folgendermaßen veranlagt:
Wenn er jemanden um etwas beneidet, was er selbst gern hätte, so bemüht er sich mit allen Mitteln, den Wert des betreffenden Objekts herabzusetzen.Genau das ist die Logik des Neides: "Ich beneide ihn, weil er jenes hat. Ich habe es nicht und werde es kaum bekommen. Bin ich etwa schlechter als er? Ach was - was er hat, ist schlecht, und ich brauche es nicht." Vadim Zeland
"Die Pferde versuchen immer uns zu verstehen, das aber muss ihnen erlaubt werden; nur Gehorsam zu fordern, macht sie dumm." Jean-Claude Racinet
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Beitrag von Legolas »

kiki hat geschrieben:
Jen hat geschrieben:Aber man muss auch lernen damit zu leben, dass nicht jedem Menschen Erdbeeren schmecken. Andere mögen Pfirsiche lieber
Wahre Worte. :wink:
Darf ich noch hinzufügen daß nicht nur jeder Mensch, sondern auch jedes Pferd was anderes mag oder braucht. :P
Besonders die letzten Worte treffen das Wesentliche an dieser DIskussion.
Leider entsteht gerade um diese Art der Ausbildung der Nimbus einer Reitdoktrin. In meinen AUgen kann dies keine Reitweise leisten, jedes Pferd braucht sein System ( und auch jeder Reiter).
Dies muß man aktzeptieren, andere Sichtweisen beeinhalten nicht gleich eine persönliche Demontage.

Grüssli
Legolas
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Beitrag von Legolas »

@Silence

Entschuldige mein Französisch. Ich hätte vorher nachsehen sollen.

Ich gebe Dir Recht, es gibt sicherlich gute und feinfühlige Reiter, die in der Lage sind, dies dem Pferde entsprechend umzusetzen.
Umgekehrt darf es jedoch nicht heißen, daß die, die sich für einen anderen Weg entscheiden ,sich automatisch vom feinen Reiten verabschieden.

Grüße
Legolas
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