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Regendecke aufs nasse Pferd?
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-Tanja-
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BeitragVerfasst am: Sa, 16. Dez 2017 11:46    Titel: Regendecke aufs nasse Pferd? Antworten mit Zitat

Ich bin absoluter Deckenneuling. In 17 Jahren eigene Pferdehaltung war das, außer Abschwitzdecken nach dem Reiten, wobei auch die so gut wie nie nötig waren, einfach nie ein Thema.

Nun wird Amor nächstes Jahr 24 Jahre alt. Mußte ich ihn bis vorletzten Winter immer noch kurz halten, damit er nicht zu moppelig wird, muß ich seit letztem Jahr im Winter stark zufüttern, weil er seinen Bedarf nicht mehr aus dem Heu (wir füttern Heu ad lib) decken kann (derzeit gibts 2x täglich Mineralfutter, Hafer, pelletierten Leinsamentrester, Luzerne-/Mais-/Heucobsmischung nebst Ingwer und einem Schuß Öl, wenn es sich einrichten läßt mittags nochmals eine Portion Heucobs, Zähne sind ok).

Er hat ein dickes, plüschiges Winterfell. Nun will ich aber ab sofort zumindest nachts über mit einer leicht gefütterten Regendecke eindecken. Habs letzte Nacht mal ausprobiert (auch um zu sehen, ob mein Jungspund ihm die Decke nicht in Fetzen runterholt... Wink ) und er stand nun heute morgen gleich mal viel besser da, irgendwie "propperer". Tagsüber bleibt die Decke aber unten.

Jetzt zu meiner Frage, und ich hoffe, ich blamiere mich nun nicht, aber wie gesagt: ich hab so gar keinen Plan zum Eindecken.

Wenns Pferdchen nun abends naß ist, weils tagsüber geregnet hat, kann ich da überhaupt eine Regendecke drauf machen? Oder funzt das nur bei trockenem Pferd? Muß ich auf was achten? Könnt ihr da evtl. auch Decken empfehlen?

Für den richtigen Winter hab ich noch eine dicke Winterdecke (ich meine 200 g). Die Regendecke ist mit Fleece leicht gefüttert.

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lg, Tanja

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Vignir
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BeitragVerfasst am: Sa, 16. Dez 2017 17:19    Titel: Antworten mit Zitat

Ich sehe kein Problem darin, das regennasse Pferd mit einer Regendecke einzudecken Wink . Dafür ist die ja da. Etwas anderes ist es aber, wenn das Pferd nach dem Arbeiten geschwitzt hat und deshalb naß -quasi von innen heraus- ist, gerade bei Rassen mit mehr Fell: In dem Fall würde ich unbedingt eine Regenabschwitzdecke verwenden, also mit Fleece innen. Bekanntester Markenname für solch eine Decke ist da wohl die Bucas Smartex Rain.

Als normale Regendecke verwende ich bei meinen Fellmonstern die Horseware Amigo hero lite (=ungefüttert, 600 D), die paßt allen meinen Isländern super, egal wie die figürlich ausfallen. Wenn ein Pferd dauerhaft gegen Regen geschützt sein soll, dann würde ich aber auf eine bessere Decke in 1200 D-Qualität zurückgreifen. Wink
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Finchen
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BeitragVerfasst am: So, 17. Dez 2017 12:15    Titel: Antworten mit Zitat

Bin ja auch weder sehr deckenerfahren noch deckenaffin, habe mich als es bei Tindy im fortgeschrittenen Alter dann sinnvoll erschien aber durch Erklärungen aber zur dauerhaften Eindeckung bewegen lassen. Täglicher Wechsel ist wegen des Einschreitens in die Thermoregulationsmöglichkeiten des Körpers nicht sinnvoll, das macht den gewünschten Effekt zum Teil zunichte. Deshalb habe ich dann eingedeckt gelassen, erst wenn das Wetter anders war wieder gewechselt. Ist vielleicht eine Überlegung, da du ja so wie es klingt damit positiv auf den Futterzustand Einfluss nehmen möchtest.
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Josatianma
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BeitragVerfasst am: So, 17. Dez 2017 12:48    Titel: Antworten mit Zitat

Bei drei Pferden und x Jahren habe ich nun doch einiges an Deckenerfahrung. Ich würde auf kein Regennasses Pferd eine Decke lecken - außer einer Abschwitzdecke. Wie von finchen erwähnt ist es aufgrund der Thermoregulation nicht sinnig die Decke tagsüber (außer wir haben Unterschiede von mehreren Graden wie im Herbst oder im Frühjahr gerne mal) runterzunehmen. Gerade wenn Amor tagsüber auch mal im Regen steht findet er es sicher angenehm, wenn er nicht kalt und nass wird, da auch das den Tag über einiges an Energie braucht, um warm zu bleiben. Die Physio meines Vertrauens rät dazu generell nur Decken mit Fleeceinlay zu nutzen, da die Decken auf den Pferden sonst eher wirken wie billige Regenjacken für uns Menschen. Pferd schwitzt leichter mal drunter und fängt dann an zu frieren.

Welche Decke von welchem Hersteller schwankt sehr stark. Ich bevorzuge zudem Highneck-Decken, da hier der Regen nicht an der Schulter runterlaufen kann. Aber das ist Geschmackssache. Pico (20 Jahre) wird je nach Kälte auch mal mit einer dickeren Decke eingedeckt, damit er eben nicht so viel Energie in die Wärmebildung stecken muss.

Ergo: von mir ein klares Nein, ich würde auf ein regenasses kaltes Pferd keine Regendecke legen (außer ich habe ein sauteures Highteckwunder als Decke)

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Liebe Grüße, Sabine

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roniybb
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BeitragVerfasst am: So, 17. Dez 2017 13:10    Titel: Antworten mit Zitat

Ich lege zb die Bucas Smartex auf ein nasses Pferd. Sie atmet und trocknet. Eine tolle Decke!
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Finchen
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BeitragVerfasst am: So, 17. Dez 2017 14:10    Titel: Antworten mit Zitat

@Josa: so ganz kann ich das nicht bestätigen, Tindy ist immer bis ins arge Schwitzen gerannt wenn sie alleine bleiben musste. Das war auch mit Decke (Horseware Amigo, Standardmodelle ungefüttert und leicht gefüttert hatte ich) kein Problem. Gefroren hat sie nie drunter, allerdings habe ich ihr die Decke teils dann kurzzeitig abgenommen, wenn ich zurück kam, damit sie sich erstens wälzen konnte (mit dem entsprechenden Effekt auf der geschwitzen Haut, nicht auf der Decke) und zweitens im Wind schneller trocknen konnte als unter der Decke. Ob letzteres nötig war bezweifel ich - wenn ich mit Socke mal einen Tag über weg war, hat sie ja auch den Effekt des doll Schwitzens gehabt und dann irgendwann unter der Decke wieder trocknen können als sie ruhiger wurde.

Den Wechsel würde ich selbst bei 10 Grad Wechsel zwischen Tag und Nacht unabhängig davon nicht machen, schlicht weil das Fell unter einer Decke platt gedrückt wird, der gesamte Organismus auf diesen Schutz ausgerichtet wird, dann wieder umstellen muss, was eine Weile braucht. Hü oder hott, Decke oder nicht Decke. Temperaturunterschiede sind ja für Pferde das kleinste Problem, deshalb ist es auch kein Problem, wenn sie trotz nachts kälter als tagsüber mit Decke bleiben - dieses "ausgleichen wollen" ist typisch menschliches Denken, aber eben auch aus menschlicher Empfindung heraus.


Decke tagsüber runter macht für mich dann Sinn, wenn es ins Frühjahr geht und die Sonne so viel Kraft entwickelt, dass es unter der Decke in der Sonne dann richtig aufheizt.

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Julia
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BeitragVerfasst am: So, 17. Dez 2017 19:46    Titel: Antworten mit Zitat

Also, mit Decken habeich mich sehr viel beschäftigt...

Decken ohne irgendwas drin, also weder Fleece noch Füllung kommen mir garnicht aufs Pferd.
Aus dem einfachen Grund dass sie durch ihr Gewicht, gerade wenn sie nass sind, komplett verhindern dass die Pferde ihr Fell aufstellen können, die Decken gleichzeitig aber null wärmen sondern lediglich Wind und Wasser abhalten. Also liegt da ein schweres nassen Ding auf dem Rücken, die Kälte dringt trotzdem ein und die Thermoregulation (Haare aufstellen) ist aber ausser Kraft gesetzt.
Also frieren viele Pferde mehr als ohne Decke bzw ist dann immer die Wahl eine mit Fleece oder zumindest 50 gramm zu wählen.

Tagsüber abnehmen: Im Frühjahr oder im Herbst: ja!
Wenn es so warm ist dass sie schwitzen könnten. Da meine Decken aber alle eine Abschwitzfunktion haben, sehe ich hier auch wieder: lieber mal etwas warm, dafür aber keinen Zug und nicht doch am Ende ein nassgeregnetes Pferd.

Gerade bei Pferden die die Decke tragen sollen weil sie anfangen abzubauen rate ich immer dazu die Decke 24/7 drauf zu lassen, Josa hat es gut begründet. Und dann halt mit Fleece oder 50-200 gramm. Da muss man sehen was das Pferd mag. Wir hatten ein Pony die fand 400 gramm toll... Der andere nur 100gramm....

Und Decke auf ein regennasses Pferd, nur die Bucas Smartex Rain. Aber auch nur wenn es sich absolut nicht verhindern lässt....

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Liebe Grüße, Julia
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-Tanja-
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BeitragVerfasst am: Mo, 18. Dez 2017 07:09    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen Dank für Eure Einschätzungen. Very Happy

Über das Nur-nachts-Tragen hatte ich mir noch gar nicht so die Gedanken gemacht. Mmmh, dann muß ich sie wohl - zumindest auch die nächsten Tage noch - 24 Stunden drauflassen. Daß sich das durch die Decke etwas plattgedrückte Fell nicht aufrichten würde, kann ich aber nicht bestätigen. Das konnte ich vorgestern beobachten. Nachdem ich die Decke abgenommen hatte, ist Amor während der Stallarbeit zum anderen Ende des Paddocks gelaufen, das liegt auf einem leichten Hügel und da geht immer etwas Wind. Als ich keine 5 Minuten später zum Abäppeln hinkam, war das ganze Pony schon sehr "aufgeplustert". Gut, vielleicht auch gerade der Effekt, daß er sich nach der Decke schützen muß?

Die Decke ist mit einer Fleecefüllung. Ohne würde ich aus den bereits genannten Gründen keine wollen. Schwitzen tut der Senior aber so oder so nicht.

Mir gehts einzig darum, den Energiehaushalt etwas zu schonen.

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lg, Tanja

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gimlinchen
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BeitragVerfasst am: Mo, 18. Dez 2017 07:23    Titel: Antworten mit Zitat

ich verstehe da meist das problem nicht. wenn das pferd sihc mit einer decke wohlerfühlt, dann würd ich eine draufpacken. Mit Fleece oder etwas Futter ist doch prima, wenn die Pferde das mögen. Mit der Smartex Rain hab ich auch gute Erfahrungen. und ich würde die einfach drauflassen und Ende. Das Hin-. und Her zwischen Tag und Nacht finde ich total anstrengend und nutzlos.
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Julia
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BeitragVerfasst am: Mo, 18. Dez 2017 08:03    Titel: Antworten mit Zitat

Tanja: Es geht darum dass sie sich während sie die Decke drauf haben nicht aufplustern können. Ohne Decke geht das immer Smile Und da fallen halt die ohne irgendetwas raus weil die Pferde keinen Ersatz haben für das Fell aufstellen...
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Liebe Grüße, Julia
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Finchen
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BeitragVerfasst am: Mo, 18. Dez 2017 08:32    Titel: Antworten mit Zitat

Zum Thema Haare wieder aufstellen:
das ist ein Anforderungsprozess, den regelmäßig zu fordern meiner Meinung nach keinen Sinn macht, wenn man die dafür notwendige Energie ja grade sparen möchte, sonst könnte man das Pferd grad ohne Decke lassen. Und dass sich die Fellstruktur bis in die Tiefe nach wenigen Minuten ohne Decke vollständig wieder "erholt" vom platt gedrückt worden sein... ich weiß nicht. Kann ich mir nicht vorstellen. Ob dann der reguläre Schutz wieder völlig erreicht wird oder nicht dann doch eher Energie flöten geht ... Confused Das Fell ist mit Unterfell so komplex, stundenlanger Dauerregen wird es nicht durchnässen können. Das kann ich mir irgendwie nicht vorstellen dass nach Decke runter einmal schütteln zack alle Schichten wieder so herrichten kann. Aber das ist pure Annahme.

gimlinchen hat Folgendes geschrieben:
ich verstehe da meist das problem nicht. wenn das pferd sihc mit einer decke wohlerfühlt, dann würd ich eine draufpacken. os.


Hat hier doch niemand ein Problem mit geäußert, ob Decke oder nicht war ja gar nicht die Frage. Wink

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ninischi
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BeitragVerfasst am: Mo, 18. Dez 2017 15:18    Titel: Antworten mit Zitat

Bin durch ein sehr kälteanfälliges Blüterpferd und ein sehr leicht schwitzendes Pony auch Deckenexpertin geworden und schließe mich meinen Vorrednerinnen im Wesentlichen an:

Klar ist es sinnvoll, ein älteres (oder sonstwie kalorienverschleuderndes) Pferd einzudecken, um die Bilanz zu verbessern.

Bei der Frage, ob eine Decke auf ein regennasses Pferd kann, ist man natürlich als Boxenpferd-Besitzer nicht so sehr von der Notwendigkeit geplagt. Ich mache das, habe allerdings auch nur qualitativ hochwertige Decken. Was willst du sonst machen? Im Regen frieren lassen geht ja schlecht.
Klar ist es nicht ideal, aber besser als ein nasses Pferd.

Keine Decken ganz ohne Futter, wurde schon erklärt.

Highneck finde ich nur theoretisch gut. Praktisch habe ich noch nie eine mit einer Passform gefunden, die nicht scheuert. Auch nicht zu verachten als Thema, gerade wenn man längerfristig eindecken will.

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sinsa
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BeitragVerfasst am: Fr, 22. Dez 2017 11:24    Titel: Antworten mit Zitat

Klitschnasses Pferd und Decke kann schiefgehen. Mir ist das erstmals im Frühjahr bei Regen mit Sturm passiert. Die Decke war in Nullkommanix durchnäßt und damit unbrauchbar. So schnell konnte ich gar nicht gucken, wie das ging. Pferd holen, beim füttern eindecken und beim zurückstellen war es auch schon geschehen. Decke patschnass und Pferd direkt am zittern - und das nciht bei einer Billigdecke sondern einer Rhinowug.
Ich habe zum Glück aber immer jede Menge alter Handtücher im Stall.
Geklappt hat es dann nach trockenführen, bis es an der Haut wieder trocken wurde und dann trockenreiben, trockenreiben, trockenreiben. Danach blieb trotz noch immer feuchtem Pferd auch die günstige Horsewaredecke so dicht wie ich es gewohnt war.
Langer Rede, kurzer Sinn. Pferd erst gründlich trockenreiben, ehe man eine Decke aufs nasse Pferd legt - und alte Handtücher gehören zur Grundausstattung.
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Puppa99
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BeitragVerfasst am: Mo, 25. Dez 2017 14:01    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich kann mich der Meinung nicht anschließen, Decken ohne Fleece und Fütterung würden bei Nässe dazu führen, dass das Pferd friert. Habe ich so noch nicht erlebt. Mein Hafi-Mix trägt im Herbst/Winter bei feuchtem Wetter eine Regendecke "ohne alles". Solange die den Regen abhält, friert das Pony da nicht drunter. Sollte allerdings der Regen so heftig sein, dass das Wasser von vorne oder vom Bauch her reinzieht, kann das natürlich unangenehm sein. Passiert aber genauso bei gefütterten Decken oder Decken mit Fleece.

Ich handhabe es so, dass ich bei trockenem Wetter die Decke wieder ablasse. Die letzten Jahre hat das gut funktioniert. Leider haben die Pferde bei uns keinerlei Unterstand, wenn sie tagsüber draußen sind, und der Wind fegt ungehindert durch. Daher tragen bei uns fast alle Pferde Decken. Pferde mit dickem Fell dann halt nur ungefütterte Regendecken. Empfindlichere Pferde brauchen Fleece und/oder Füllung.

Alle Decken können durch Regen schwer werden, wenn sie undicht werden oder die Feuchtigkeit reinzieht. Das ist unabhängig von der Dicke der Decke, dauert aber bei dickeren Decken natürlich länger. Bei Pferden mit empfindlichen Rücken hätte ich wohl auch Fleece, aber sonst sehe ich dafür keine Veranlassung. Hauptsache, der Rücken ist trocken.
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Finchen
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BeitragVerfasst am: Mo, 25. Dez 2017 16:50    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn das Fell dick genug ist, nur wegen Regen die Decke zum Einsatz kommt, dann ist sie eigentlich doch gar nicht nötig. Wink Bei Rein- und Rausbringen sind die Pferde ja meist nicht 10 und mehr Stunden draußen, sondern deutlich weniger. Hast du bei deinem Haflinger Probleme bemerkt, oder ist es eine Vorsichtsmaßnahme, dass du dann eindeckst bei Regenwetter?
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