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Praxisbeispiele unserer Jungpferdeausbildung
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Fleur18
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BeitragVerfasst am: Mo, 15. März 2010 11:19    Titel: Praxisbeispiele unserer Jungpferdeausbildung Antworten mit Zitat

Hallo zusammen Smile

Die Besitzerin des Hofs, wo meine RB steht, hat sich jetzt ein Pferd gekauft. Ich blicke dem mit einem weinenden Auge entgegen, weil die Stute (Schweizer Freiberger) im Mai 4 Jahre alt wird.
Sie hat sie sich letzten Samstag angeschaut und probegeritten. Ich war zwar nicht dabei, aber sie meint sie ist ein klasse Pferd. Unerschrocken, verschmust und absolut rittig.
Das ist auch alles voll und ganz ok, aber es heißt die Stute ist gut geritten und gefahren. Laut Aussage von ihr (Hofbesitzerin) lief die Stute konstant am Zügel und konzentriere sich voll auf den Reiter.

Ich finde ein 4-Jähriges Pferd sollte sich unterm Sattel in Schritt und Trab ausbalaciert, Galopp je nach Lernfähigkeit des Pferdes in Ansätzen bewegen.
Da sich diese Stute vermutlich (hoffentlich) erst seit einem Jahr unterm Sattel befindet, bin ich der Meinung, dass die Ausbildung viel zu schnell abgehandelt worden ist!?

Was meint ihr dazu? Ich finde es nicht altersgemäß, dass ein 4-Jähriges Pferd so läuft...Da sollte doch die Priorität auf der Dehnungshaltung und der balance liegen oder nicht? Die Aufrichtung und Versammlung sollte erst viel später angetastet werden.

Würde gerne mal diverse Meinungen dazu hören Smile
Und nochmal sry für den Riesenlink *g*

_________________
liebe Grüße aus Bayern Smile
Julia

”Wer immer mit dem Strom schwimmt, wird die Quelle nie erreichen!"


Zuletzt bearbeitet von Fleur18 am Mi, 06. Aug 2014 07:40, insgesamt einmal bearbeitet
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FoxOnTheRun
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BeitragVerfasst am: Mo, 15. März 2010 12:36    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist nur von einem Bild unter dem Sattel schwer zu beurteilen. Allerdings ist es in der "herkömmlichen" Ausbildung durchaus Gang und Gäbe, die Pferde von Anfang an an den Zügel zu stellen. In Schwaiganger laufen die 3-Jährigen auch so wie diese Stute auf dem Bild.

Ob das nun gut oder schlecht ist (mir ist sie grundsätzlich auf dem Bild etwas zu eng eingestellt), sei dahin gestellt. Die Bilder wirken für mich wie eine reelle Sportpferdeausbildung, da ist das ganz normal.

_________________
LG Foxi
****************************************
Wer Frauen ohne Fehler sucht und Pferde ohne Mängel, der hat nie ein gutes Pferd im Stall und im Bett nie einen Engel.
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Fleur18
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BeitragVerfasst am: Mo, 15. März 2010 12:50    Titel: Antworten mit Zitat

Das stimmt, das Bild sollte auch nur ein Anhaltspunkt sein.
Vllt sollte ich meine Frage präzisieren...

Mich würde interessieren was für euch ein Pferd im Alter von 4 Jahren können sollte. (ist natürlich bei jedem Pferd verschieden, aber mich würde es trotzdem mal interessieren!)
Denn in 2 Jahren ist meine "Kleine" auch 3 Jahre alt und ich denke dabei aber noch ganz und gar nicht an reiten. Für mich beginnt dort erst einmal die Longierphase.

Mir z.B. würde es reichen, wenn ein Pferd im Alter von 4 Jahren (Vorraussetzung ca 6 Monate unterm Sattel) im Schritt und ansatzweise im Trab ausbalanciert unter mir läuft (in Dehnungshaltung). An Galopp würde ich zu diesem Standpunkt noch gar nicht denken.

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Alkasar
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BeitragVerfasst am: Mo, 15. März 2010 12:55    Titel: Antworten mit Zitat

Fleur18 hat Folgendes geschrieben:

Mir z.B. würde es reichen, wenn ein Pferd im Alter von 4 Jahren (Vorraussetzung ca 6 Monate unterm Sattel) im Schritt und ansatzweise im Trab ausbalanciert unter mir läuft (in Dehnungshaltung). An Galopp würde ich zu diesem Standpunkt noch gar nicht denken.


Das würde mir auch reichen. Allerdings ist das eben in der Sportpferdeausbildung häufig anders und wenn ein Pferd gut verkauft werden soll scheint das je wohl notwendig zu sein.
Wenn diese Arbeit jedoch wenigstens halbwegs ordentlich gemacht ist, kann man ja zuhause dann auch wieder einen Gang runterschalten. Nicht jedes Pferd hat davon gleich ein schwerwiegendes Problem oder gar einen dauerhaften Schaden.

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„Wer nur zu seiner Freude reitet, aus Freude am Leben, aus Freude an Flur und Wald, aus Freude am Pferd, der ist ein König und ein Weiser.“ (aus: Vollendete Reitkunst, Udo Bürger, 1959)
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Rapunzel
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BeitragVerfasst am: Mo, 15. März 2010 12:59    Titel: Antworten mit Zitat

Das kann man so nicht sagen. Das kommt ganz auf das individuelle Pferd an und dann auch nochmal auf das Können des Ausbilders.

Ich habe meinen Andalusier überhaupt erst 4-jährig angeritten, was ich im Nachhinein für dieses Pferd als etwas zu spät betrachte. Dann habe ich viel zu lange mit allzu vorsichtigem Herumdümpeln verbracht, obwohl dieses spezielle Pferd viel früher viel mehr hätte gefordert werden können und müssen. Er ist einerseits sehr athletisch, andererseits sehr eigenwillig und hat durch mein zu vorsichtiges Vorgehen 1. in den ersten zwei Jahren sehr viel Unsinn gemacht und sich 2. ungute Bewegungsmuster angewöhnt. Würde ich ihn nochmal anfangen, würde ich ihn mit 3,5 Jahren in professionellen Beritt geben und dann vielleicht nochmal ne Sommerpause einlegen.

Aber das kann bei einem anderen Pferd wieder ganz anders aussehen.
Übrigens gibt es durchaus Pferde, die du erst mit hilfe des Galopps zu dem bringst, was du als ersten Punkt anstrebst.
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Medusa888
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BeitragVerfasst am: Mo, 15. März 2010 13:05    Titel: Re: Ausbildungsstand eines knapp 4-Jährigen? Antworten mit Zitat

Fleur18 hat Folgendes geschrieben:
Hallo zusammen Smile

Als ich dann das Annoncenbild gesehen habe, haben sich mir dann doch einige Haare zu Berge gestellt:

[....]

Da sich diese Stute vermutlich (hoffentlich) erst seit einem Jahr unterm Sattel befindet, bin ich der Meinung, dass die Ausbildung viel zu schnell abgehandelt worden ist!?

[...]

Ich finde es nicht altersgemäß, dass ein 4-Jähriges Pferd so läuft...Da sollte doch die Priorität auf der Dehnungshaltung und der balance liegen oder nicht? Die Aufrichtung und Versammlung sollte erst viel später angetastet werden.


Ich denke erstmal grundsätzlich, dass Dir diese Art der Bewertung nicht zusteht und würde Dir vorsichtig gesagt den Rat geben, Deine Meinung nicht allzu forsch und vor allem nicht im Internet kund zu tun, sonst bist Du demnächst auf Stallsuche. Zumindest wäre ich - wenn ich Deine SB wäre, hierüber "not amused".

Zur Frage an sich stimme ich Foxi zu, an dem Bild ist per se nichts verwerfliches, abgesehen davon, dass das Pferd auch für meinen Geschmack zu eng ist.

Ein junges Pferd sollte unter dem Reiter taktvoll und losgelassen Schritt, Trab und Galopp gehen, ansonsten halte ich es mit Udo Bürger, der im ersten Ausbildungsjahr vor allem von Erziehung spricht und dem Reiter predigt viel auszureiten. Von Balance zu sprechen finde ich in diesem Ausbildungsstadium noch etwas früh. Wo Du hier Versammlung und Aufrichtung siehst, erschließt sich mir nicht.

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Talent bedeutet Energie und Ausdauer. Weiter nichts. (Heinrich Schliemann, Entdecker Trojas)
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Lala
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BeitragVerfasst am: Mo, 15. März 2010 13:11    Titel: Antworten mit Zitat

Bei einem Freiberger ist halt auch zu bedenken, dass die (zumindest in der Schweiz) im Jahr wo sie 3-jährig werden an den Feldtest "müssen".
Dies ist eine Zuchtprüfung, wo die Pferde unter dem Sattel und einspännig vor dem Wagen vorgestellt werden.
Den Feldstet absolvieren auch Wallache und Stuten, welche nicht zur Zucht vorgesehen sind, da die Bewertung für die Eltern von Bedeutung für die Einteilung im Zuchtbuch ist. Fohlen von Stuten welche nicht am Feldtest waren, erhalten später auch keine vollen Papiere...
Kann sich über Sinn und Unsinn streiten und die Ausbildung dafür kann natürlich auch schonender oder weniger schonend geschehen.
Fakt ist einfach, dass die Freiberger meist vor dreijährig mit der Ausbildung starten...

Mir ist das Pferd auf dem Bild übrigens deutlich zu eng, nicht nur für ein Jungpferd!
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Rapunzel
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BeitragVerfasst am: Mo, 15. März 2010 13:14    Titel: Antworten mit Zitat

Natürlich ist das Pferd auf dem Bild zu eng, aber das ist halt auch nur ein Bild.
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Fleur18
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BeitragVerfasst am: Mo, 15. März 2010 13:19    Titel: Antworten mit Zitat

das ist sehr gut das mal aus dieser Sichtweise zu hören.
Ich höre aus meiner reiterlichen Umgebung vorwiegend das eine, als auch das andere Extrem...
zum 1.: Mein RL und meine RL setzen auf das späte anreiten (was nicht heißt bis dahin nix zu tun, sondern mit Bodenarbeit, Spaziergängen und Longieren aufs reiten vorbereiten)

zum 2.: von meinem Onkel (aus der Westernszene) Bekannte reiten ihre jungern Hüpfer schon mit 2 oder 2,5 an. Er zwar nicht, aber er erzählt oft davon.

Ich denke, dass das auch ein wenig von der Rasse und der geistigen und körperlichen "Kompetenz" (mir fällt kein besseres Wort ein) abhängt.

Von meiner Mum eine Freundin (Islandszene) die reiten ja auch eher spät an und machen danach 1 ganzes jahr pause bevor sie weitermachen.


Das mit dem Galopp kenn ich von meinem RL nur so, dass das Pferd erst einmal im Schritt und Trab sicher sein sollte und erst dann der Galopp kommt. Klingt aber durchaus plausibel dass er auch früher einige positive Aspekte mit sich bringen kann.

Der Lipizzanerhengst meiner RL zum Beispiel (er ist jetzt ca 5) ist mittlerweile vom sehr langsamen anreiten etwas gelangweilt (so habe ich den Eindruck) Wenn ihre 3 anderen "Oldies" zur Reitstunde fertiggemacht werden oder schon geritten werden ist er überall dabei, schaut zu und möchte am liebsten selber.

Zu dem Thema oben zurück:
Ich bin da sehr vorsichtig geworden, weil ich durch meinen RL viele Pferde schon geritten bin, die so früh schon alles konnten und bei keinem dieser Pferde hat es sich NICHT negativ ausgewirkt.
Kann ein blöder Zufall sein oder auch nicht...
Es ist denk ich mal immer vom Pferd und seiner geistigen Stärke abhängig. Smile

Aber danke für die Beiträge Razz

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Fleur18
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BeitragVerfasst am: Mo, 15. März 2010 13:25    Titel: Antworten mit Zitat

@ Medusa:

Ich möchte mit diesem Beitrag in keinster Weise über die SB urteilen! (das Problem mit der Stallsuche kann ich nicht bekommen weil mein Pferd nicht bei ihr steht) Smile
Ich möchte auch nicht über dieses Pferd urteilen, zumal ich es ja noch nicht mal gesehen habe in echt.

Mir geht es eigentlich wie der Titel sagt um den Ausbildungsstand eines 4-Jährigen Pferdes und wie ihr das so sehr, was ein solches Pferd bei euch kennen sollte/würde.

Sollte das in irgendeiner Weise falsch rübergekommen sein tut es mir Leid!

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Tossi
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BeitragVerfasst am: Mo, 15. März 2010 13:27    Titel: Antworten mit Zitat

Tolles Pferd - die hat richtig "Guck"!

Nach der Info von Lala nehme ich mal an, dass Freiberger eher zu den frühreiferen Rassen gehören, damit ist die relativ frühe Ausbildung auch einfach ein Kriterium für diese Zucht. Ist halt immer eine Gratwanderung, für den, der züchtet und junge Pferde aufzieht. Die Käufer wollen reell angerittene Pferde, aber jeder Monat mehr kostet halt einfach bares Geld. Und wie Alkasar schon geschrieben hat: nach dem Kauf liegt die weitere Ausbildung ja in der Verantwortung des neuen Besitzers....

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Die Schönheit der Dinge lebt in der Seele dessen, der sie betrachtet. (David Hume)
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Jen
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BeitragVerfasst am: Mo, 15. März 2010 13:45    Titel: Antworten mit Zitat

freiberger sind keineswegs frühreif, sondern sie werden frühreif "gemacht", wegen des feldtests. M.E. gibt es gar keine frühreife oder spätreife rassen, das skelettwachstum ist mehr od weniger bei allen rassen gleich mit den individuellen ausprägungen, genauso wie das "mentale" wachstum auch. Ich habe 3 Freiberger angeritten und zwar spät (sie gingen nicht an den Feldtest). zwei waren 4-jährig, eine war bereits 5jährig und das war absolut problemlos.

An diesem feldtest müssen sie zwar nicht so viel können, in allen drei gangarten ganze bahn geradeaus und das fahren. die meisten werden gegen ende des 2. Lebensjahres begonnen zu arbeiten, Leute die sich mehr zeit lassen wählen einen feldtest gegen ende sommer und fangen anfangs 3jährig an.

ein freiberger ist kein durchgezüchtetes Sportpferd, es ist ein leichter Kaltblüter, der immer mehr veredelt wird, originale ohne Fremdblut gibt es kaum mehr. hier von Sportpferdeausbildung zu sprechen ist m.E. also fehl am Platz. Der Freiberger ist ein guter Allrounder, ein Familienfreizeitpferd, das durchaus auch in leichteren Sportwettbewerben mithalten kann. Er ist in keiner Disziplin herausragend, dafür kann man so ziemlich alles mit ihm machen. Seine Stärke ist die Unkompliziertheit und vielseitigkeit, meist verfügt er auch über einen recht guten natürlichen Takt. Die etwas schwereren Modellen haben noch gerne etwas Probleme mti dem Galopp (4-takt) und sind eher "Trabtypen".

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Lala
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BeitragVerfasst am: Mo, 15. März 2010 16:50    Titel: Antworten mit Zitat

Jen hat Folgendes geschrieben:
freiberger sind keineswegs frühreif, sondern sie werden frühreif "gemacht", wegen des feldtests. M.E. gibt es gar keine frühreife oder spätreife rassen, das skelettwachstum ist mehr od weniger bei allen rassen gleich mit den individuellen ausprägungen, genauso wie das "mentale" wachstum auch. Ich habe 3 Freiberger angeritten und zwar spät (sie gingen nicht an den Feldtest). zwei waren 4-jährig, eine war bereits 5jährig und das war absolut problemlos.

An diesem feldtest müssen sie zwar nicht so viel können, in allen drei gangarten ganze bahn geradeaus und das fahren. die meisten werden gegen ende des 2. Lebensjahres begonnen zu arbeiten, Leute die sich mehr zeit lassen wählen einen feldtest gegen ende sommer und fangen anfangs 3jährig an.

ein freiberger ist kein durchgezüchtetes Sportpferd, es ist ein leichter Kaltblüter, der immer mehr veredelt wird, originale ohne Fremdblut gibt es kaum mehr. hier von Sportpferdeausbildung zu sprechen ist m.E. also fehl am Platz. Der Freiberger ist ein guter Allrounder, ein Familienfreizeitpferd, das durchaus auch in leichteren Sportwettbewerben mithalten kann. Er ist in keiner Disziplin herausragend, dafür kann man so ziemlich alles mit ihm machen. Seine Stärke ist die Unkompliziertheit und vielseitigkeit, meist verfügt er auch über einen recht guten natürlichen Takt. Die etwas schwereren Modellen haben noch gerne etwas Probleme mti dem Galopp (4-takt) und sind eher "Trabtypen".


Dem bleibt meiner Meinung nach nichts mehr hinzuzufügen.
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hanska
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BeitragVerfasst am: Mo, 15. März 2010 20:14    Titel: Antworten mit Zitat

Zu den Freibergern habe ich dem Beitrag von Jen nichts mehr hinzu zu fügen.
Zu der Frage, was ein 4-jähriger alles können sollte: Ich bin zum Glück mit meinr gut 3-jährigen PRE-stute selber in der Lage, die Geschwindigkeit der Ausbildung vor zu geben. Bis anhin ist sie Spaziergänge in Begleitung anderer PFerde gewohnt. An Sattel ist sie bereits gut gewöhnt, an der Trense wird sie gerade gewöhnt. Ich bin gerade dabei sie anzulongieren und wahrscheinlich werde ich gegen Ende Frühling die ersten Male aufsitzen. Danach werden reiten an der Longe und begleitete Ausritte folgen und anschliessendes freies Reiten. Wenn sie bis Herbst, anfangs Winter in für einen PRE mit kurzem Rücken geeigneter Dehnungshaltung im Schritt und Trab geht, bin ich schon zufrieden. Dann wird sie über den Winter in Ruhe gelassen. Im nächsten Frühjahr mit dann gut 4 Jahren geht dann die Ausbildung weiter.
Gleich handhabt das mein RL mit seinen jungen Pferden und fährt seit über 20 Jahren gut damit.
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roniybb
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BeitragVerfasst am: Di, 16. März 2010 14:43    Titel: -- Antworten mit Zitat

Kann die Anzeige leider nicht sehen. Leider werden die meisten Pferde zu zeitig und zu schnell angeritten- mein Spanier ist jetzt, mit fast 7, fertig mit dem wachsen- nicht nur äußerlich, sondern auch Belastbar! Das jeweilige Pferd anschauen, individuell entscheiden. Mein Friesenmix war mit 4 schon arbeitsfordernd!!-- Rolling Eyes
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