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Wo fängt Rollkur an?
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Bernie
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BeitragVerfasst am: Do, 25. Feb 2010 09:11    Titel: Antworten mit Zitat

AvG stellt in dem Video ja auch klar, dass das eben Profiarbeit ist. Kein Spaß. Oder doch, aber nicht vordergründig. Ihr Trainer und Mann hat doch ganz klar gesagt, was man damit erreicht: Goldmedaillen. Die Pferde sind hier nicht oberste Priorität, sie funktionieren, damit das Ziel erreicht wird.

aber es ist wohl besser, sie nenen das Kind beim Namen, als diese Methode als klassische Reiterei in Vollendung (=Weltspitze) anzupreisen. Für mich ist das eine Abart, dann sieht man die ganze Sache auch gleich emotionsloser.

Ich als Freizeitreiter möchte mein Pferd gymnystizieren, es soll vom täglichen Training einen positiven Nutzen haben. wobei ich befürchte, dass die Befürworter dieser Methode das auch so sehen.

Was mich ein wenig amüsiert ist die Autofahr-Technik, die Anky da so anpreist. Sie weist darauf hin, dass viele Reiter mit dem inneren Schenkel an den äußeren Zügel, sie aber das anders macht, rechter Zügel = rechts abbiegen. Dass diese Hilfengebung aber gegen die anatomischen Gegebenheiten des Pferdes gehen, ist wohl egal. Aber Pferde sind sehr genügsam, die kann man wohl auch auf einen Knoten im Ohr noch abwenden. Wink

Mir ist das Ganze auch viel zu technisch, mir fehlt da einfach das Gefühl. Das Zusammenspiel der Hilfen. aber dafür bin ich wohl zu tüddelig. Wink

Ich tue mir aber sehr viel leichter, diese Methode als das zu sehen, was sie ist, eine Abart, die kommt und wieder geht. Oder eben nicht. Aus Tierschutzgründen gibt es sicher Handlungsbedarf, aber es gibt halt auch viel anderes Tierleid, da ist eben die Frage, was ist schlimmer?
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alabrida
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BeitragVerfasst am: Do, 25. Feb 2010 09:14    Titel: Antworten mit Zitat

Susanne hat Folgendes geschrieben:

@ alabrida: Alleine die Innenstellung läuft ja schon der natürlichen Haltung in der Biegung zuwider.



Ääh... also wenn das Pferd in der Biegung ist ( Innere Hüfte vor, Hinterbein tritt unter dem Schwerpunkt, Gewicht von der inneren Schulter weg), dann ist der Kopf ziemlich automatisch innen.

Ich habe nicht davon gesprochen, dass das Pferd auf der inneren Schulter und in Aussenstellung um die Kurve driftet.
Das tut es als freies, ungerittenes Pferd natürlich - so gesehen ist das seine natürliche Haltung.
Aber ziemlich viele Maßnahmen der klassischen Reitkunst zielen darauf hin, einem Pferd eben genau diese Haltung "abzutrainieren".
Und das diese "unnatürliche" Biegung nicht schädlich ist, wissen wir doch alle.



Das ist doch der gleiche Mechanismus wie beim Longieren am Kappzum: sobald ich's schaffe, die Hinterhand zum Untertreten und die Schulter raus zu kriegen, lässt jedes Pferd von sich aus den Hals fallen und wird im Genick locker - wenn's denn gesund, also körperlich prinzipiell dazu in der Lage ist.

In einem habe ich mich vielleicht mißverständlich ausgedrückt:
gerade zu Beginn der Ausbildung kann ich Kopf und Hals nicht ganz frei lassen.
Ich brauche eine Innenstellung, sonst bin ich wahrscheinlich auch nach 5 Jahren noch nicht mit dem Innenschenkel durchgekommen.
Aber da sollte der Zügel seitwärts wirken - nicht rückwärts.

Claudia

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Es kochen alle nur mit Wasser. Deshalb ist das Ergebnis keine Frage des Wassers, sondern eine des Kochens.
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alabrida
User

Alter: 50

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Beiträge: 7
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BeitragVerfasst am: Do, 25. Feb 2010 09:25    Titel: Antworten mit Zitat

Ups, überschnitten -

@Bernie, da hast du schon recht.

Was immer so wütend macht, ist dieser Etikettenschwindel - als ob diese Methode noch irgend etwas mit klassisch reiten zu tun hätte...

Claudia

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Catja&Olliver
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BeitragVerfasst am: Do, 25. Feb 2010 09:28    Titel: Antworten mit Zitat

Bernie hat Folgendes geschrieben:
Ich tue mir aber sehr viel leichter, diese Methode als das zu sehen, was sie ist, eine Abart, die kommt und wieder geht. Oder eben nicht. Aus Tierschutzgründen gibt es sicher Handlungsbedarf, aber es gibt halt auch viel anderes Tierleid, da ist eben die Frage, was ist schlimmer?


Ob die Abart wieder geht ist fuer mich fraglich. Schau dir diese Videos in der Reihenfolge an:

Video 1945:
http://www.youtube.com/watch?v=xv8zaWlJ344

Video 1973:
http://www.youtube.com/watch?v=9YnM_1Nm3PQ

Video 2007:
http://www.youtube.com/watch?v=7RzdwAhwgBI&feature=related

Ich nehme mal an, dass an der Spanischen Hofreitschule nicht im engen Sinne des Wortes gerollkurt wird, aber sogar dort haben sie sich mit der Zeit die eingerollten Dressurpferde abgeguckt! Evil or Very Mad

Die Abart ist nicht nur pferdeunfreundlich, sie macht auch die Reitkunst kaputt.
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Bernie
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BeitragVerfasst am: Do, 25. Feb 2010 10:05    Titel: Antworten mit Zitat

oh mei, also nein, an der Spanischen wird eher nicht gerollt. *grins*

ich habe mir alle 3 Videos angesehen und erkenne keine zu eng gehenden Pferde. Auf keinem der 3 von Dir verlinkten Videos. Die gefallen mir sogar ganz gut. bin ich also nicht Deiner Meinung bzw. weiß nicht, was diese drei Videos mit der Diskussion zu tun haben.

Beizäumung ist keine Rolkur. Nur um das mal klar zu stellen. Ein zu freies Pferd, das über dem Zügel ist, ist jetzt nicht besser als Rollkur oder ein HdS. Nur um das zu betonen. Aber wie in meinem ersten Post schon geschrieben, es wird zuviel Augenmerk auf den Kopf gelegt. Das ist viel zu einseitig. Und nicht alles, was vor der Senkrechten ist, ist besser. Mitnichten.
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Cyndy
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BeitragVerfasst am: Do, 25. Feb 2010 10:08    Titel: Antworten mit Zitat

Bernie hat Folgendes geschrieben:

Ich als Freizeitreiter möchte mein Pferd gymnystizieren, es soll vom täglichen Training einen positiven Nutzen haben.


*zustimm*
Ich glaube bei Anky geht es im Grunde nur darum, Erfolg und Ansehen zu erreichen, sie verdient ja auch ein Stück weit Geld damit... Sad
Und solange sie im Dressursport dieses Ansehen bekommt, wird sie ihre Methode auch nicht überdenken, warum auch, es ist doch das, was die heutigen Richter anscheinend sehen wollen... Rolling Eyes Und die Richter entscheiden nun mal, wer das Ding gewinnt...
Ich verstehe das aber immer noch nicht, die Welt diskutiert über Rollkur und die Schädlichkeit darüber, aber im Turniersport wird diese dann nicht als solche angesehen, weil es ja alles "Profireiter" sind und die toll reiten können... Rolling Eyes Evil or Very Mad Wahrscheinlich würden die Reiter den Richtern aufs Dach steigen, wenn sie plötzlich zu sagen bekämen, ihre Pferde seien eingerollt, was wär das für eine Blamage für die "Weltspitze"... Twisted Evil
Aber Diskussion hin oder her, die Profireiter werden halt schlichtweg als "super toll" hingestellt, die Pferde als Sportgeräte behandelt und zu allem Übel haben ja einige Freizeitreiter/Turnierreiter sowas noch zum Vorbild... Evil or Very Mad

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chica
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BeitragVerfasst am: Do, 25. Feb 2010 10:12    Titel: Antworten mit Zitat

@Catja - was haben die drei Videos mit der Rollkur-Diskussion zu tun Question Ich verstehe da den Zusammenhang nicht...
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Catja&Olliver
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BeitragVerfasst am: Do, 25. Feb 2010 10:13    Titel: Antworten mit Zitat

Bernie hat Folgendes geschrieben:
ich habe mir alle 3 Videos angesehen und erkenne keine zu eng gehenden Pferde. Auf keinem der 3 von Dir verlinkten Videos.


Auf dem zweiten Video kommen einige Pferd manchmal hdS, auf dem dritte sind die meisten Pferde fast immer hdS. Also mir persoenlich gefaellt solch eine Beizaeumung schon nicht mehr.
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Bernie
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BeitragVerfasst am: Do, 25. Feb 2010 10:19    Titel: Antworten mit Zitat

Catja, sehe ich nicht so. Bzw. ist mir das viel zu absolut. Ein Pferd kommt immer ein wenig "zuviel oder zuwenig", je besser und höher die Ausbildung, um so konstanter ist ein Pferd.

Aber die Videos sind mE in dieser Diskussion absolut fehl am Platze - so ähnlich wie Thema verfehlt. Wink
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Catja&Olliver
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BeitragVerfasst am: Do, 25. Feb 2010 10:20    Titel: Antworten mit Zitat

Bernie hat Folgendes geschrieben:
ich habe mir alle 3 Videos angesehen und erkenne keine zu eng gehenden Pferde. Auf keinem der 3 von Dir verlinkten Videos.


Auf dem zweiten Video kommen einige Pferd manchmal hdS, auf dem dritte sind die meisten Pferde fast immer hdS. Also mir persoenlich gefaellt solch eine Beizaeumung schon nicht mehr, und ich weiss nicht was sie fuer einen gymnastischen Wert haben soll.

Mit der Diskussion haben die Videos zu tun weil man den Wandel im Gechmack sieht. Ich meine, wenn man ein hdS zusammengedruecktes Pferd schoen findet, braucht man sich nicht ueber Rollkur aufregen.
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chica
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BeitragVerfasst am: Do, 25. Feb 2010 10:25    Titel: Antworten mit Zitat

*Bernie zustimm* Die Videos sind meilenweit entfernt von Rollkur Confused

HdS ist keine Rollkur *mich da Susanne anschließe* Klar sollte man sich bewusst sein, dass auch ein HdS einstellen nichts mit der klassischen Lehre zu tun hat, aber deswegen ist das noch lange nicht Rollkur.

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ottilie
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BeitragVerfasst am: Do, 25. Feb 2010 10:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hm - also ich muß Catja insofern recht geben, daß gerade zwischen dem Video von 1945 und 2007 ein eklatanter Unterschied besteht. Das mittlere hab ich nicht geguckt. Der Ausdruck und die Aufrichtung der Pferde sind ganz anders, mehr das, was meinem persönlichen Bild sehr nahe kommt.
Trotzdem würde ich einen Vergleich mit dem Dressursport schon als sehr weit hergeholt betrachten, auch wenn die Entwicklung offensichtlich scheint Confused . Ich hoffe aber trotzdem, daß die Bilder, die man 2020 von der Spanischen sehen wird, nicht viel anders aussehen als die heutigen - vielleicht sogar wieder ein bißchen mehr Richtung 1945 Rolling Eyes Und nicht in die Richtung, die Catja befürchtet Sad

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Alkasar
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BeitragVerfasst am: Do, 25. Feb 2010 10:35    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde schon, dass bei den Videos deutlich eine Entwicklung erkennbar ist. Im letzten Film sind fast alle Pferd runder eingestellt, man könnte jetzt aber auch sagen weniger stark aufgerichtet Very Happy Einige finde ich auch zu eng beigezäumt. Ich glaube auch kaum, dass die Hofreitschule völlig immun ist gegen Einflüsse von "draussen".

HdS ist HdS und als Abweichung von Ideal nicht wegzudiskutieren.
Aber Rollkur? Diese Methode kann ich da nun nicht erkennen.

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„Wer nur zu seiner Freude reitet, aus Freude am Leben, aus Freude an Flur und Wald, aus Freude am Pferd, der ist ein König und ein Weiser.“ (aus: Vollendete Reitkunst, Udo Bürger, 1959)
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esge
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BeitragVerfasst am: Do, 25. Feb 2010 10:36    Titel: Antworten mit Zitat

Nun ja, die Videos sind für mich auch am Thema vorbei. Ich weiß aber, was du zum Ausdruck bringen wolltest. Was man in den 70ern und vorher als aufgerichtetes Pferd angesehen hat, wird heute als rückenloses Pferd bezeichnet. S. auch hier im Forum eine Verlinkung in "Augenschmausritte" mit Blick auf die Olympiade in Los Angeles in den 30ern.
Heute möchte man die Pferde runder und tiefer sehen und auch die Spanische kann sich dem nicht entziehen. Aber mit Rollkur hat das was man da sieht, nichts zu tun.

Und es bleibt immer noch zu unterscheiden, ob ein Pferd mal hinter die Senkrechte gerät oder ob man es beabsichtigt dorthin reitet!
Wenn ihr alle so reiten könnte, dass euch das Pferd niemals nicht hinter die Senkrechte gerät, ziehe ich meinen Hut vor eurem Können! Ich reite Pferde, bei denen ich zum Teil ein Jahr brauche, bis sie zumindest überwiegend vor der Senkrechten sind - weil sie entweder zuvor eng gezogen wurden oder halt von Natur aus nicht ans Gebiss wollen oder aus Gebäudemängeln heraus schlecht können.
Und auch mein jahrelang mit Sorgfalt ausgebildetes SChätzchen gerät mir in der Versammlung immer wieder hinter die Senkrechte. Das große Aber ist, dass ich das nicht als richtig ansehe. Aber Realist genug bin zu sagen: Das passiert! Ich arbeite weiter dran, dass es seltener passiert. Und zwar, indem ich Hinterhand, Geschmeidigkeit, Durchlässigkeit, Tragkraft weiter trainiere! Die Kopfhalshaltung ist letztlich ein Indikator für die Gesamtverfassung des Pferdes, auch wenn man umgekehrt mit der Kopfhalshaltung selbige beeinflussen kann. Positiv oder negativ...

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Bernie
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BeitragVerfasst am: Do, 25. Feb 2010 10:42    Titel: Antworten mit Zitat

esge hat Folgendes geschrieben:

Und es bleibt immer noch zu unterscheiden, ob ein Pferd mal hinter die Senkrechte gerät oder ob man es beabsichtigt dorthin reitet!
Wenn ihr alle so reiten könnte, dass euch das Pferd niemals nicht hinter die Senkrechte gerät, ziehe ich meinen Hut vor eurem Können! Ich reite Pferde, bei denen ich zum Teil ein Jahr brauche, bis sie zumindest überwiegend vor der Senkrechten sind - weil sie entweder zuvor eng gezogen wurden oder halt von Natur aus nicht ans Gebiss wollen oder aus Gebäudemängeln heraus schlecht können.
Und auch mein jahrelang mit Sorgfalt ausgebildetes SChätzchen gerät mir in der Versammlung immer wieder hinter die Senkrechte. Das große Aber ist, dass ich das nicht als richtig ansehe. Aber Realist genug bin zu sagen: Das passiert! Ich arbeite weiter dran, dass es seltener passiert. Und zwar, indem ich Hinterhand, Geschmeidigkeit, Durchlässigkeit, Tragkraft weiter trainiere! Die Kopfhalshaltung ist letztlich ein Indikator für die Gesamtverfassung des Pferdes, auch wenn man umgekehrt mit der Kopfhalshaltung selbige beeinflussen kann. Positiv oder negativ...


Das unterschreibe ich, das wollte ich eigentlich mit meinem Geschreibsel auch irgendwie ausdrücken. Wink
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