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schlimme Ecke auf dem Reitplatz
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Nola
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Beiträge: 40
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BeitragVerfasst am: Do, 29. Jun 2017 06:17    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für den tollen Beitrag, Melli!

Was mir dazu gerade noch einfällt: Ich kenne ja die Vergangenheit meiner Kleinen nicht, aber sie hat definitiv auch schlechte Erfahrungen gemacht.

Anfangs wurde jede Kleinigkeit schnell zum neuen Problem. So nach dem Motto: einmal war irgendwas beim Trensen doof/unangenehm (und wenn es wäre, sie erschreckt sich und haut selbst irgendwo gegen) --> 3 Wochen lang das Gebiß nicht richtig nehmen wollen.

Mittlerweile haben wir ein Grundvertrauensverhältnis. Und wenn mal kurz was doof/unheimlich/unangenehm ist, dann ist das in der der Situation so - und danach habe ich wieder ein entspanntes, zugewandtes, vertrauensvolles Pferd. Und nicht wieder mind. 3 Wochen lang ein neues Problem.

Das ist toll zu erleben!

LG Nola
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cajujo
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Alter: 50

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Beiträge: 122
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BeitragVerfasst am: Fr, 30. Jun 2017 07:15    Titel: Antworten mit Zitat

Im Rahmen einer Veranstaltung wurde die Frage, was tun an berüchtigten Ecken, an eine Westerntrainerin (Ute Holm) gestellt. Ihre Antwort war verblüffend pragmatisch. Wenn es sich im Lauf des Reitens nicht auflöst und das Pferd sich gewöhnt, füttert sie es dort und lässt es zur Ruhe kommen. Bei Bedarf auch mehrere Tage.
So macht sie kein Bohei um die Angelegenheit, kann sich reitender Weise anderen Dingen zuwenden, besetzt die Ecke positiv und wirkt einer Verstetigung entgegen.

Zum Grizzly.
Sollte er doch auftauchen, wären wir für unsere Rösser wahrscheinlich die Helden wenn wir ihn zuerst sehen und entsprechende Maßnahmen ergreifen. Eine gemeinsame Flucht kann doch was verbindendes sein. Very Happy
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Fortissimo
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BeitragVerfasst am: Fr, 30. Jun 2017 11:57    Titel: Antworten mit Zitat

bin auch mal wieder hier. Muss mir aber am Wochenende die Beiträge noch mal alle in Ruhe durchlesen. Nur eines funktioniert leider nicht - auf jeden Fall nicht bei meinem Pferd. Nämlich das Pferd in der Ecke fressen lassen - zur Not auch mehrere Tage hintereinander. Er steht nämlich problemlos in der Ecke und frisst - kann aber einen Tag später ein Riesentheater um die Ecke machen - nur um am nächsten Tag wieder entspannt in der Ecke zu fressen. Auf das Reiten hat es keinen Einfluss, denn wie gesagt, er kennt den Unterschied zwischen Reiten und Boden ganz genau.

Was Nola geschrieben hat: eventuell Reitplatz meiden und woanders furchterregende Dinge "üben"... das Pferd ist in der Eifel über eine schmale Holzbrücke gelaufen, viele Meter über dem Fluss. Die Brücke war gerade so breit, daß wir drüber passten. Er lief hinter mir her. Er kommt mit Traktoren zurecht, mit in den Schweif beissenden Hunden, mit Bobbycar fahrenden Kindern.. natürlich erschreckt er mal, aber es ist wirklich kein Akt, ihn da zu händeln.

Übrigens ist es derzeit deutlich besser mit der Ecke. Mag wirklich an der Fliegemaske liegen, die er trägt. Mag auch an den Temperaturen liegen. Aber insgesamt macht er weniger Theater. Aber ich nutze wirklich intensiv die "Hütchen" und Stangen etc. auf dem Platz und beschäftige ihn, daß er nicht zum denken kommt. Einmal nur schlicht ganze Bahn geritten und schwups... ist das Monster wieder da.
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Ulrike
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Beiträge: 2327
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BeitragVerfasst am: Fr, 30. Jun 2017 12:40    Titel: Antworten mit Zitat

Wahrscheinlich hilft Dir akzeptieren,


an einem Tag geht es an dem anderen Tag nicht. An diesen Tagen arbeitest Du Dich so weit an die schlimme Ecke heran, wie es gerade "locker" geht, an den guten Tagen durch die Ecke. Vielleicht ist der beste Weg weg von dem Ding, das die Ecke gefährlich ist.


LG Ulrike
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Nola
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Alter: 35

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BeitragVerfasst am: Sa, 01. Jul 2017 06:08    Titel: Antworten mit Zitat

Schwierig...

Wie reitest Du durch die Ecke? Nimmst Du vorher die Zügel auf? Was passiert, wenn Du nach der Arbeit am Ende der Stunde versuchst, am langen Zügel durch die Ecke zu trödeln?
Weil Du schreibst, es sei nur beim Reiten so: Du hast eine Erwartungshaltung - und das Pferd wird das auch in Deiner Körperhaltung/Anspannung spüren, und selbst, wenn Du versuchst, noch so locker und entspannt ranzureiten... Es ist mittlerweile für Dich ja auch die "schlimme Ecke".

Ich habe vergessen, ob Du das schon geschrieben hast: reitet noch jemand anders das Pferd, Bereiter/Reitlehrer? Falls ja, wie ist es da? Und hast Du schon mal versucht, einen Reiter (natürlich einen guten) raufzusetzen, der das mit der Ecke nicht weiß?

Und: ansonsten klingt das ja nach einem Traumpferd! Ist doch auch schön! Nobody's perfect... Wink

Schönes Wochenende!

Nola
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Colloid
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Beiträge: 834
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BeitragVerfasst am: Mo, 03. Jul 2017 10:09    Titel: Antworten mit Zitat

Fortissimo hat Folgendes geschrieben:

Übrigens ist es derzeit deutlich besser mit der Ecke. Mag wirklich an der Fliegemaske liegen, die er trägt. Mag auch an den Temperaturen liegen. Aber insgesamt macht er weniger Theater. Aber ich nutze wirklich intensiv die "Hütchen" und Stangen etc. auf dem Platz und beschäftige ihn, daß er nicht zum denken kommt. Einmal nur schlicht ganze Bahn geritten und schwups... ist das Monster wieder da.

Klingt, als wäre ihm schlicht langweillig. Wink
Es war wohl zu heiß für den Kasper...ich schätze bei den aktuellen Temperaturen ist die Ecke wieder da?
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Fortissimo
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BeitragVerfasst am: Mo, 03. Jul 2017 11:51    Titel: Antworten mit Zitat

Laughing Laughing so ganz unrecht hast Du nicht. Er glotzt wieder mehr. Seltsam. Es heißt doch immer, daß ein Pferd immer einen Grund hat, wenn es erschreckt und man die Angst auch ernst nehmen soll. Ich glaube wirklich mittlerweile, daß sein Grund der ist, daß er nicht gerne Dressur geht und er sich dann etwas sucht, mit dem er sich "besser" beschäftigen kann Wink

Aber jetzt hat er erst mal 2 Wochen Weidepause. Bin ab morgen in Urlaub.
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Motte
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Wohnort: Schnuckenland

BeitragVerfasst am: Mo, 03. Jul 2017 14:21    Titel: Antworten mit Zitat

Fortissimo hat Folgendes geschrieben:
Laughing Laughing so ganz unrecht hast Du nicht. Er glotzt wieder mehr. Seltsam. Es heißt doch immer, daß ein Pferd immer einen Grund hat, wenn es erschreckt und man die Angst auch ernst nehmen soll. Ich glaube wirklich mittlerweile, daß sein Grund der ist, daß er nicht gerne Dressur geht und er sich dann etwas sucht, mit dem er sich "besser" beschäftigen kann Wink

Aber jetzt hat er erst mal 2 Wochen Weidepause. Bin ab morgen in Urlaub.


Very Happy Very Happy
Ich bin mir sehr sicher, dass es durchaus intelligentere, pfiffigere Exemplare der Gattung Equus gibt, die sich "strategisch" erschrecken...
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sapere aude
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Alter: 54

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Beiträge: 149
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: Mo, 03. Jul 2017 17:21    Titel: Antworten mit Zitat

Motte hat Folgendes geschrieben:
Fortissimo hat Folgendes geschrieben:
Laughing Laughing so ganz unrecht hast Du nicht. Er glotzt wieder mehr. Seltsam. Es heißt doch immer, daß ein Pferd immer einen Grund hat, wenn es erschreckt und man die Angst auch ernst nehmen soll. Ich glaube wirklich mittlerweile, daß sein Grund der ist, daß er nicht gerne Dressur geht und er sich dann etwas sucht, mit dem er sich "besser" beschäftigen kann Wink

Aber jetzt hat er erst mal 2 Wochen Weidepause. Bin ab morgen in Urlaub.


Very Happy Very Happy
Ich bin mir sehr sicher, dass es durchaus intelligentere, pfiffigere Exemplare der Gattung Equus gibt, die sich "strategisch" erschrecken...


Ein solches Exemplar habe ich definitiv Laughing Grundsätzlich ist dieses Pferd vorsichtig, aber grenzenlos neugierig und nicht ängstlich und ein erfahrenes, zuverlässiges Geländepferd. Am Eingang meines Reitplatzes liegen seit Jahren(!) zwei Findlinge. Solange Pferd dort Auslauf hat, Longieren oder Handarbeit auf dem Programm stehen, wir in der Löse- oder Cool Down-Phase sind oder es auf der anderen Seite der Findlinge auf der Weide steht -- ü-ber-haupt kein Problem. Sobald es anstrengender wird und ich etwas mehr Versammlung verlange, komme ich dort nicht ohne Schnauben und gelegentliche 180 Grad-Turns vorbei, die so plötzlich kommen, dass ich, obwohl ich weiß, dass ich damit rechnen muss, sie nicht kommen sehe. Schult den Sitz ungemein Wink Nachdem ich über Jahre alle bekannten und hier bereits erwähnten Strategien angewendet habe, angefangen mit Ignorieren über Annäherung und Rückzug sowie Arbeiten im "ungefährlichen" Teil der Bahn sowie Pausen und Ende der Trainingseinheit bei den Findlingen, hilft nur energisches Drüberwegreiten.

Mein Eindruck ist, dass sie versucht, mich durch ihr Wegspringen aus dem Konzept zu bringen. Schummeln funktioniert bei mir nicht, hatte schon Pferde, die das so gut konnten, dass ich inzwischen so ziemlich alle Tricks kenne. Offene Auflehnung oder Rumstreiten sind nicht ihre Art. Tatsächlich habe ich mein Programm ja immer geändert, weil - genau! - Pferde ja immer einen Grund haben, und ich ihr nicht Unrecht tun wollte. Ich denke, genau diesen Punkt hat sie erkannt und schlauerweise genutzt. Im Prinzip habe ich ihr durch meine Einstellung diese Tür geöffnet, die sie dankend durchschreitet. Wenn sie merkt, dass ich trotz ihres Wegspringens einfach weiterarbeite und mich nicht von meinem Programm abbringen lasse, geht es immer nach einer Weile wunderbar. In der Regel ist sie dann, wenn sie auf Kooperation zurückschaltet, butterweich und gibt ihr Bestes Cool
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Fortissimo
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Alter: 47

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BeitragVerfasst am: Mo, 03. Jul 2017 17:52    Titel: Antworten mit Zitat

Zum Thema Intelligenz dieses Pferdes: neben meinem Anglo-Araber steht ja noch mein Speedy (3/4 Vollblut) und ein Warmblüter auf dem Paddock bzw der Weide. Speedy ist auf einem Auge blind bzw ein Auge fehlt. Aber er ist ziemlich mutig und ein eher ruhiger Vertreter. Wenn der Schimmel nun auf die Weide möchte, ihn aber irgend etwas auf dem Weg zur Weide irritiert oder sogar ängstigt, dann geht er zu Speedy, kneift ihm sanft in den Popo, drückt gegen seine Schulter und nötigt ihn so, auf die Weide zu gehen. Natürlich vor dem Schimmel, der ihm dann "den Rücken freihält" . Ist er erst einmal auf der Weide angekommen, darf Speedy wieder umdrehen.

Er stellt sich auch immer zu Speedy mit in die Box, weil er genau weiss, dass der Warmblüter Rio sich da nicht rein traut. Steht der Schimmel allein in der Box, wird er meistens von Rio vertrieben. Also ab zu Speedy und in Ruhe fressen.
Soviel zum "dummen" Pferd.
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Linski
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BeitragVerfasst am: Di, 04. Jul 2017 08:45    Titel: Antworten mit Zitat

Ich nutze die Monsterecke inzwischen schamlos für meine Zwecke. Man muss das Tier ja nicht mit aller Gewalt ins Monstermaul quetschen. Aber die Trabverstärkungen weg vom Monster sind, möchte sagen, bodenverachtend. Oder Galopp durch die Diagonale, bis x mit großen Augen, dann wirds kürzer und noch kürzer und du musst reiten und so was von reiten und gerade wenn du denkst oh jeh, Blinker links von mir aus und galöppel galöppel schöne gesetzte Pirouette und daraus mit Schmackes wieder vorran. Gerade wenn man ein dickes Ding hat das dazu neigt bei so was schlicht zu verhungern oder lang zu werden oder oder.
Will damit sagen.....die Ecke wird nicht verschwinden und es nutzt überhaupt nix wie besessen an dem "Problem" herumzuhexen.

Mir gehts übrigens genauso wie SA. Je mehr es arbeiten muss desto glotziger wirds.

_________________
Lächeln! Reiten macht Spaß!
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